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Transformation zur Kreislaufwirtschaft – Leistungsfähigkeit, Industrie- und FTI-politische Förderung

Das österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) stellt in der Kurzstudie „Transformation zur Kreislaufwirtschaft“ technologische Entwicklungen in Österreich vor, die den Übergang zur Circular Economy unterstützen. Während diese Tätigkeiten im österreichischen Innovationssystem noch eine untergeordnete Rolle spielen, zeigen sie dennoch Potenzial und können für die Erreichung der EU-Klimaziele von Bedeutung sein.

Die zentralen Erkenntnisse umfassen:

  1. Industriepolitische Herausforderungen: Die Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft erfordert umfangreiche Innovationsaktivitäten in Technologie und Geschäftsmodellen. Besonders die Verlängerung von Produktlebenszyklen, die effiziente Nutzung von Ressourcen und die Reduzierung von Abfällen stehen im Vordergrund.
  2. Rolle der Digitalisierung: Neue Technologien, insbesondere im Bereich der Digitalisierung wie Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge, bieten entscheidende Möglichkeiten, die Kreislauffähigkeit zu verbessern, indem sie Transparenz und Effizienz entlang der Wertschöpfungsketten erhöhen.
  3. Innovationsaktivitäten und Förderung: In Österreich sind F&E-Aktivitäten im Bereich der Kreislaufwirtschaft bislang relativ gering, jedoch konzentriert in Branchen wie dem Maschinenbau und der Informationstechnologie. Patentaktivitäten zeigen eine leichte Zunahme, wobei kreislaufwirtschaftsrelevante Patente einen immer wichtigeren Anteil an den gesamten Patentanmeldungen österreichischer Erfinder einnehmen.
  4. Fallbeispiel Lithium-Ionen-Batterien: Die Studie untersucht spezifisch die Kreislaufwirtschaft im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien, betont die Notwendigkeit eines umfassenden „whole of government“-Ansatzes und hebt die Bedeutung von Forschung und Entwicklung in diesem Bereich hervor.
  5. Österreichische und europäische Strategien: Die österreichische Kreislaufwirtschaftsstrategie verfolgt ambitionierte Ziele, darunter die Reduktion des Materialverbrauchs und die Erhöhung der Ressourceneffizienz, wobei sie sich stark an der europäischen Agenda orientiert.

Hier können Sie die Studie herunterladen:

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