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The Regenerative Lens: A conceptual framework for regenerative social-ecological systems

Buckton et al. präsentieren ein Konzept für die Betrachtung regenerativer Systeme: die „Regenerative Lens“. Regenerative Systeme sollen gemäß dieser Ansichtsweise Zyklen des Wohlbefindens innerhalb und außerhalb ihrer selbst aufrechterhalten, insbesondere zwischen Menschen und der Natur, sodass „Leben Leben hervorbringt“. Fünf Schlüsselqualitäten sind nötig, um solche regenerativen Dynamiken bestmöglich zu fördern.

Diese Schlüsselqualitäten sind für die Förderung regenerativer Dynamiken notwendig:

  1. Ökologische Weltanschauung: Ein Verständnis dafür, dass Menschen Teil eines komplexen Netzwerks von Leben sind, anstatt davon getrennt zu sein. Dies fördert nachhaltige Interaktionen mit der Umwelt.
  2. Mutualismus: Interaktionen, die für alle Beteiligten von Vorteil sind, sowohl zwischen Individuen als auch in Netzwerken. Dies stärkt die gesamte Systemgesundheit.
  3. Diversität: Ein hoher Grad an biologischer, kultureller und organisatorischer Vielfalt erhöht die Resilienz und Anpassungsfähigkeit von Systemen.
  4. Handlungsfähigkeit: Menschen und nicht-menschliche Akteure benötigen Freiheit und Ressourcen, um regenerativ handeln zu können. Dies umfasst die Kontrolle über eigene Lebensgrundlagen und die Möglichkeit, kollektive regenerative Ziele zu verfolgen.
  5. Reflexivität: Eine kontinuierliche Neubewertung der zugrunde liegenden Werte und Annahmen, um sicherzustellen, dass die Aktionen regenerativ bleiben. Dies erfordert eine tiefgehende Reflexion und Anpassung an sich verändernde Bedingungen.

Die „Regenerative Lens“ stellt eine radikale Abkehr von traditionellen Nachhaltigkeitsansätzen dar und bietet einen klaren und ambitionierten Weg zur Förderung regenerativer Systeme. Unternehmen, die diesen Ansatz übernehmen, können nicht nur zur Lösung globaler ökologischer und sozialer Herausforderungen beitragen, sondern auch ihre eigene Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Implementierung dieses Rahmens erfordert ein tiefes Verständnis der gegenseitigen Abhängigkeiten von Mensch und Natur sowie die Bereitschaft zur kontinuierlichen Reflexion und Anpassung.


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