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Metrik zur Erfassung des Digitalisierungsgrades in produzierenden Unternehmen

Digitalisierung ist längst nicht mehr ein neuer Trend – dennoch stellt sie Unternehmen vor Herausforderungen. Um die digitale Transformation in Österreich zu unterstützen, stellen Schneider et al. Möglichkeiten zur Erfassung und Bewertung des aktuellen Digitalisierungsgrades von Unternehmen vor, um die Industrie 4.0 messbar zu machen und zielgerichtete Maßnahmen treffen zu können.

Die Studie identifiziert und analysiert bestehende Reifegradmodelle und Unternehmensindizes sowie relevante Förderprogramme zur Digitalisierung, um ein umfassendes Modell zu entwickeln. Dieses Modell strukturiert die Digitalisierung in fünf Hauptkategorien: IT-Ausstattung und Sicherheit, Prozesse und Schnittstellen, Daten und Technologien, Leistungen und Kunden sowie Organisation und Strategie. Jede Hauptkategorie wird weiter in Unterkategorien und Indikatoren unterteilt, um den Digitalisierungsgrad detailliert zu erfassen.

Ein zentrales Element ist die IT-Ausstattung und Sicherheit, welche die technische Infrastruktur und die digitalen Kompetenzen der Mitarbeiter umfasst. Prozesse und Schnittstellen beziehen sich auf die Automatisierung und Vernetzung von Geschäftsprozessen. Im Bereich Daten und Technologien ist die Nutzung von Daten als wertvolle Ressource und die Implementierung fortschrittlicher Fertigungstechnologien wie IoT und KI im Vordergrund. Die Kategorie Leistungen und Kunden konzentriert sich auf die digitale Produktentwicklung, kundenorientierte Dienstleistungen und digitale Vertriebskanäle. Organisation und Strategie behandeln die Notwendigkeit einer klaren Digitalisierungsstrategie und flexibler Organisationsstrukturen.

Das entwickelte Reifegradmodell soll Unternehmen helfen, ihren Digitalisierungsstand zu bewerten und Maßnahmen zur digitalen Transformation zu planen. Es bietet eine Grundlage für ein kontinuierliches Monitoring und ermöglicht der Wirtschaftspolitik, gezielte Unterstützungsmaßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse der Studie betonen die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung der Digitalisierung, die alle Unternehmensbereiche integriert und sowohl technologische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt.


Hier können Sie die Studie herunterladen:

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