Viele Fast-Fashion-Marken bieten ihren Konsument:innen Rücknahmesysteme an, um Altkleider zurückzunehmen und angeblich einem zweiten Leben zuzuführen. Mithilfe versteckter Airtag-Tracker wurde der Weg von 21 Kleidungsstücken nachverfolgt, die in verschiedenen europäischen Ländern abgegeben wurden. Die Ergebnisse zeigen eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Versprechen der Marken und der tatsächlichen Behandlung der Kleidung.
In der Analyse wurden vier häufige Muster identifiziert:
Die Analyse zeigt, dass diese Rücknahmesysteme oft eher dem Image der Marken dienen, als tatsächlich zur Lösung von Abfallproblemen beizutragen. Sie fördern zudem durch Rabatte und Gutscheine weiteren Konsum, ohne das Problem der Überproduktion anzugehen. Der Bericht ruft zu strengeren gesetzlichen Maßnahmen auf, einschließlich der Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung und verbindlicher Recyclingziele, um die Auswirkungen der Modeindustrie auf die Umwelt zu reduzieren.
Hier können Sie die Analyse herunterladen:
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