Kenneth Boulding stellt in „The Economics of the Coming Spaceship Earth” ein nachhaltiges Wirtschaftssystem in Anbetracht begrenzter Ressourcen vor. Er beschreibt den Übergang von einer „Cowboy-Wirtschaft“, die auf unbegrenzten Ressourcen basiert und auf Ausbeutung und Konsum setzt, zu einer „Raumschiff-Wirtschaft“, die die Erde als geschlossenes System mit begrenzten Ressourcen sieht.
Wir benötigen einen ökonomischen Ansatz, der die Erhaltung und Wiederverwendung von Ressourcen priorisiert. In einer „Raumschiff-Wirtschaft“ ist das Ziel nicht mehr die Maximierung von Produktion und Konsum, sondern die Aufrechterhaltung und Verbesserung des Bestands an Ressourcen, einschließlich menschlicher Fähigkeiten und Kenntnisse.
Boulding betont, dass diese Sichtweise weitreichende Auswirkungen auf unser wirtschaftliches Handeln und unsere politischen Entscheidungen haben muss. Wir müssen weg von der Idee, dass ständiges Wachstum und zunehmender Konsum wünschenswert sind, hin zu einem Verständnis, dass nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschonung im Mittelpunkt stehen müssen.
Nur so können wir die Lebensqualität für zukünftige Generationen sichern und die langfristige Überlebensfähigkeit der Menschheit auf unserem „Raumschiff Erde“ gewährleisten.
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