Am 26. Februar durften wir als Circular Economy Forum Austria gemeinsam mit dem KONTEXT-Institut für Klimafragen über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu unserem Webinar begrüßen. Im Fokus stand die Frage, wie die Kreislaufwirtschaft den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig stärken kann. Unter der Moderation von Gregor Gluttig (Vorstand, Circular Economy Forum Austria) diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis über die vielversprechenden Potenziale sowie die notwendigen Rahmenbedingungen für echte Kreislaufmodelle.
Gastgeber: Circular Economy Forum Austria & KONTEXT-Institut für Klimafragen
Moderation: Gregor Gluttig (Vorstand, Circular Economy Forum Austria)
Gäste:
Johanna Roniger stellte die Ergebnisse der aktuellen Studie vor, die sich auf die Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Hebel durch Kreislaufwirtschaft – im Speziellen Recyclingtechnologien – konzentriert. Beleuchtet wurden die drei zentralen Branchen Kunststoff, Metall und Bauwesen.
Zentrale Erkenntnisse und Zahlen:
Im Anschluss diskutierten Vertreter von Vorreiterunternehmen über die praktische Umsetzung und die notwendigen Rahmenbedingungen.
Einigkeit bestand darüber, dass ökologische Motive allein nicht ausreichen. Kreislaufwirtschaft muss ein funktionierendes, wirtschaftliches Geschäftsmodell sein. Unternehmen wie Saubermacher, Wienerberger und Starlinger (Maschinenbau für Kunststoffrecycling) bewirtschaften diesen Bereich erfolgreich, indem sie Abfallprodukte systematisch als wertvolle Sekundärrohstoffe nutzen und entsprechende Anlagen weltweit vertreiben.
Die Bedeutung kurzer Lieferketten wurde stark hervorgehoben.
Um die Potenziale zu hebeln, richteten die Diskutanten klare Forderungen an die Politik:
Auf die Frage, wie die Welt im Jahr 2030 aussehen soll, dominierten Optimismus und der Wille zur Kooperation.
Die Redner waren sich einig: Kein Unternehmen kann den Kreislauf allein schließen. Es braucht Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette (ähnlich den Circular Deals in den Niederlanden). Entsorger fungieren dabei oft als „Zellflüssigkeit“, die Produzenten und Konsumenten verbindet.
Schlusswort (Katharina Rogenhofer): Wenn wir es schaffen, die in Europa vorhandenen Rohstoffe wertzuschätzen und im Kreislauf zu halten, machen wir uns unabhängig von globalen Importen, schaffen lokale Arbeitsplätze und erhalten unsere Lebensqualität bei deutlich geringerem Energieeinsatz.
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