Unternehmen arbeiten bereits an Kreislaufwirtschaft
Drei Viertel der befragten Unternehmen integrieren Kreislaufwirtschaft aktiv in ihre Organisation.
Circular Design ist ein entscheidender Hebel für die Transformation zur Kreislaufwirtschaft. In Österreich steigt die strategische Bedeutung bereits deutlich – für eine breite Umsetzung braucht es jedoch bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, stärkere Nachfrage nach zirkulären Lösungen und gezielte Kompetenzentwicklung.
Die Ergebnisse zeigen: Circular Design ist in österreichischen Unternehmen angekommen, braucht aber bessere Rahmenbedingungen für die breite Umsetzung.
Drei Viertel der befragten Unternehmen integrieren Kreislaufwirtschaft aktiv in ihre Organisation.
Schon heute bewerten 62 % Circular Design als wichtig oder sehr wichtig. Bei großen Unternehmen sind es 85 %.
Viele Unternehmen setzen bereits einzelne Circular-Design-Projekte um oder berücksichtigen Umweltkriterien systematisch.
Besonders verbreitet sind reparaturfreundliche Gestaltung und Ersatzteilangebote.
Hohe Investitionskosten, unsichere Rentabilität und fehlende Nachfrage erschweren die breite Umsetzung.
Entdecken Sie zentrale Erkenntnisse, Good Practices und Empfehlungen für die breite Anwendung von Circular Design in Österreich.
Der Bericht „Circular Design – von der Theorie in die Praxis kommen“ untersucht erstmals systematisch den Status quo von Circular Design in Österreich. Ziel war es, zu analysieren, wie weit kreislauffähige Produktgestaltung in Unternehmen und bei Designschaffenden bereits verbreitet ist und welche Maßnahmen nötig sind, um ihre Anwendung deutlich zu stärken.
Circular Design – also die kreislauffähige Gestaltung von Produkten und Servicesystemen – ist ein zentraler Hebel für die Transformation zur Kreislaufwirtschaft. Entscheidungen in der Designphase bestimmen maßgeblich Lebensdauer, Reparierbarkeit, Materialwahl und Recyclingfähigkeit eines Produkts. Damit werden bereits früh ein Großteil der Umweltwirkungen festgelegt.
33 % haben Kreislaufwirtschaft bereits im Geschäftsmodell verankert. Drei Viertel der befragten Unternehmen arbeiten aktiv daran, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in ihre Organisation zu integrieren.
Schon heute halten 62 % der Unternehmen kreislauffähige Produktgestaltung für wichtig – bei großen Unternehmen sogar 85 %. Es wird erwartet, dass die Bedeutung von Circular Design bis 2030 deutlich weiter zunimmt. Jedoch: Designschaffende werden noch wenig eingebunden: Nur 13 % der Unternehmen haben bisher mit Designschaffenden zum Thema Circular Design zusammengearbeitet, obwohl diese selbst die Bedeutung und ihr eigenes Wissen dazu hoch einschätzen.
Rund 60 % der Unternehmen setzen bereits einzelne Circular-Design-Projekte um oder integrieren Umweltkriterien systematisch in die Produktentwicklung. Beispiele von Zumtobel und Fronius zeigen den Weg.
Besonders häufig umgesetzt werden reparaturfreundliches Design und Ersatzteilangebote, während zirkuläre Geschäftsmodelle oder Rücknahmesysteme noch selten sind.
Hohe Investitionskosten, unsichere Rentabilität und geringe Nachfrage nach zirkulären Produkten bremsen derzeit die breite Umsetzung von Circular Design.
Um Circular Design in Österreich stärker zu etablieren, empfiehlt der Bericht insbesondere:
Die F&E Dienstleistung wurde im Rahmen der FTI-Initiative Kreislaufwirtschaft (3. Ausschreibung, 2023) in Kooperation von Circular Economy Forum Austria, designaustria, Institute for Design Research Vienna, ETA Umweltmanagement GmbH und WU Wien, Institute for Production Management erbracht. Mehr dazu hier: https://fti-ressourcenwende.at/de/projekte/kreislaufwirtschaft/circular-design.php

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